Einführung?

eine Übersicht zu den Lernschritten für die Bengston Methode

Die Methode im Detail?

In 18 Schritten schnellstmöglich zu ersten Erfolgen

So gelingt Hypercycling
(Die Bengston Methode) 

Die der Bengston-Methode zugrunde liegende Technik ist das bereits mehrfach erwähnte “Cycling”. Wie diese funktioniert, ist in einem kurzen Satz beschrieben: Sie rotieren mindestens 20 Bilder schnellstmöglich in Ihrem Geist. Die korrekte Anwendung ist allerdings etwas komplizierter.

 

Die Bilder (Listenelemente)

Wir sprechen nicht von irgendwelchen beliebigen Bildern, sondern von ganz spezifischen. Jedes Bild repräsentiert einen persönlichen Wunsch von Ihnen, übersetzt in eine Vorstellung, in der Sie sich in einem Szenario sehen, in dem der Wunsch bereits verwirklicht ist. Beispiel: Sie träumen vom neuesten E-Bike-Modell der Marke KTM. Der Preis liegt etwas außerhalb der Vernunftzone, aber dies ist etwas, das Sie wirklich gerne hätten. Auf Ihre Liste setzen Sie nun ein Bild, in dem Sie mit genau diesem Bike in voller Montur über die Berge flitzen. Genauso verfahren Sie mit anderen Wünschen in Sachen Partnerschaft, Beruf, Gesundheit, Finanzen etc.

Ein essentieller Grundsatz des Cyclings ist, dass das Bild ein persönliches Bedürfnis repräsentiert. Ein zweiter ist, dass das Erreichen dieses Wunschbildes klassifizierbar sein muss. Vage Wünsche wie “Frieden für die Welt”, “Gesundheit” oder “Mehr Geld” haben auf Ihrer Liste nichts zu suchen.

Bengston betont immer wieder, dass es wichtig ist, die Wünsche egozentriert auszurichten. Ein Ziel des Cyclings ist es, eine starke emotionale Ladung aufzubauen, und das funktioniert nun mal am besten mit egoistischen Bedürfnissen.

Ein weiterer Grundsatz ist, andere Menschen sollten – zumindest vorerst – nicht in der Liste aufscheinen. Denn dafür brauchen Sie die explizite Erlaubnis dieser Personen. Die Ernsthaftigkeit, mit der Bengston diese Forderung unterstreicht, ist spürbar. Man merkt, Cycling ist ein machtvolles Werkzeug. Hier wird etwas bewirkt. Wir sprechen nicht von einer Variation von positivem Denken, Tagträumerei oder meditativer Versenkung.

 

Sie brauchen also mindestens 20 Bilder für Ihre Cycling-Liste. Durch diese relativ hohe Anzahl wird verhindert, dass Sie sich auf einen der Wünsche fokussieren. Ein Limit nach oben gibt übrigens es nicht. Alle Wünsche haben die gleiche Gewichtung, egal ob es sich um ein neues Handy oder die Heilung Ihrer langjährigen Rückenschmerzen handelt. Letztere würden Sie beispielsweise in ein Bild verpacken, in dem Sie schwere Wasserflaschen ins Auto heben, oder Ihren Partner huckepack über den Strand tragen. Sie verpacken den Wunsch also in eine Vorstellung, die nur möglich werden kann, wenn sich das Gewünschte bereits manifestiert hat.

Die erste Version Ihrer Liste könnte also so aussehen:

  •       Ich fahre in dem neuen Tesla Cabrio durch die Toskana
  •       Ich sitze in dem neuen Wintergarten und genieße das Licht
  •       Ich surfe mit meinem neuen Tablet Computer im Netz
  •       Ich schwimme im kristallklaren Wasser der Seychellen
  •       Ich flitze auf Skiern über eine Buckelpiste (derzeit habe ich Knieprobleme)
  •       etc.

 

Sie werden vermutlich einige Mühe haben, auf Anhieb 20 Dinge beziehungsweise Szenarien zu finden. Aber das ist normal, und Sie können den Prozess der Listengestaltung ja auf ein paar Sessions verteilen. Je länger Sie die Methode praktizieren, umso leichter wird Ihnen auch das Finden von neuen Wunschbildern fallen. Denn jetzt gehen Sie durchs Leben, nehmen eine angenehme Situation oder einen nützlichen Gegenstand wahr und setzen diesen sogleich auf Ihre Liste.

Anfänger machen oft den Fehler, dass sie Dinge auflisten, zu denen sie keinen echten emotionalen Bezug haben. Mein Tipp: Wenn Sie ein Bild Ihrer Liste vor Augen haben und dazu innerlich nicht wild jubeln können wie ein Fußballer, der in der letzten Spielminute das entscheidende Tor für den Champions League-Titel geschossen hat, dann entfernen Sie dieses Bild.

Jetzt kommt der zweite Schritt: jeder Wunsch der Liste wird in einen einzigen Begriff komprimiert. Obige Beispielliste würde jetzt also so aussehen:

  •       Tesla
  •       Wintergarten
  •       Tablet
  •       Seychellen
  •       Buckelpiste
  •      

 

Wenn Sie die Liste durchgehen, dann sehen Sie immer noch das komplette Szenario wie oben beschrieben. Es wird nun aber nur noch über einen einzigen Begriff getriggert.

Diese Begriffe lernen Sie nun auswendig.

Mein persönlicher Tipp dazu: Gehen Sie das Projekt in Fünferschritten an. Lernen Sie also erst einmal fünf Begriffe derart auswendig, dass Sie in der Lage wären, diese auch dann wie aus der Pistole geschossen aufsagen zu können, wenn man Sie nachts aus dem Tiefschlaf wecken würde.

Haben Sie die ersten fünf Listenpunkte verinnerlicht, gehen Sie die nächste Fünfergruppe an.

Viele Menschen haben heutzutage ein Problem mit dem Auswendiglernen. Sollte es Ihnen auch so gehen, dann erinnern Sie sich an die Zeit, als Sie Autofahren gelernt haben. Auch da schien die Vielfalt an gleichzeitig zu beachtenden Faktoren überwältigend. Wie viele Straßenschilder mussten Sie für die Prüfung richtig deuten können? Heute jedoch bewegen Sie Ihr Auto ohne jeden bewussten Input. Sie haben es automatisiert. Genauso wird es Ihnen mit der Cycling-Technik ergehen.

Und noch eine kleine Ermutigung: Der Aufwand lohnt sich! Selbst dann, wenn Sie mit Heilen nichts am Hut haben, werden Sie feststellen, dass einige Szenarien von Ihrer Liste tatsächlich Wirklichkeit werden. Wir haben es hier also in Wahrheit mit einer sehr machtvollen Manifestationsmethode zu tun, die – ganz nebenbei – unerklärliche Heileffekte produziert.

 

Die Rotation

Sobald Sie eine Fünfergruppe auswendig aufsagen können, kommt zum Lernen weiterer Wunschbilder folgende Aufgabe hinzu: Sagen Sie sich die Bilder mental in immer schnellerer Abfolge vor. Ein Bild darf höchstens eine Sekunde benötigen. Jetzt kommt der nächste Schritt. Sie müssen schneller werden. Viel schneller. Um das möglich zu machen, verabschieden Sie sich von dem Wort auf der Liste und halten nun nur noch das entsprechende mentale Bild. Stellen Sie sich beispielsweise vor, Ihre Bilder wären jeweils auf den Flügelblättern eines Windrades sichtbar. Das Windrad dreht sich, Bild für Bild passiert vor Ihrem geistigen Auge. Die Drehgeschwindigkeit nimmt ständig zu, und ab einer gewissen Geschwindigkeit verschwimmen die Einzelbilder in ein undefinierbares Etwas.

Alternativ dazu können Sie sich 20 nicht zusammenhängende Bilder auf einem altmodischen Filmstreifen vorstellen, welche nun in einer Frequenz von 16 Bildern pro Sekunde auf die Leinwand projiziert werden. Sie würden nicht in der Lage sein, ein einzelnes Bild klar zu beschreiben, und doch sehen Sie den ganzen Film.

Ich habe für mich folgende Methode gefunden, die Prof. Bengston für ebenfalls effizient hält:

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem Hochgeschwindigkeitszug. Der Wagon, in dem Sie sitzen, ist nach allen Seiten hin offen. Der Zug verlässt die Station, und während er sich in Bewegung setzt, rollen Sie durch Ihr erstes Szenario, wobei der erste Strommast, an dem Sie vorbeirollen, ein Hologramm Ihres ersten Wunschbildes in den Wagon projiziert. Am nächsten Pfeiler wird das zweite Szenario eingespielt und so weiter. Während der Zug immer schneller wird, rasen Sie durch Ihre Liste. Anfangs können Sie die einzelnen Wunsch-Situationen noch voneinander unterscheiden wie Räume, durch die sich schnell hindurchbewegen. Aber irgendwann wird der Zug so schnell, dass alle Szenarien gleichzeitig rund um Sie stattfinden. In anderen Worten: Sie sehen sich in einer Zukunft, in der alle Wünsche von Ihrer Liste rund um Sie Realität sind, holografisch überlagert in Ihren Wagon projiziert.

Die Vorstellung mit dem Hochgeschwindigkeitszug hat für mich sehr gut funktioniert. Man kann diese Idee auch noch in viele Richtungen weiterentwickeln. Beispielsweise könnte der Zug auf Hindernisse (des Lebens) stoßen und diese mit einem lauten Krach aus dem Weg fegen.

Ihr Zug kann anfangs langsam rollen und zunächst von einer gemütlichen Dampflok angetrieben sein. Später tauschen Sie die Dampflok gegen einen Magnetzug, der mit 600 km/h durch die Gegend rast.

Vielleicht finden Sie aber auch ganz andere Hilfsmittel, um Ihre Cycling-Liste gegen Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. William Bengston betont diesbezüglich in jedem dritten Satz: “Seien Sie spielerisch!”

Verwirklicht sich eines der Wunschbilder, muss es von der Liste entfernt werden.

Eine große Herausforderung ist es, eine gut gelernte Liste abzuändern, da sich die alten, jetzt zu entfernenden Bilder tief in Ihrem Gedächtnis eingraviert haben. Deshalb ist es eventuell hilfreich, eine völlig neue Liste zu lernen.

 

Cycling mit bzw. ohne Heilen

“Cycling ist wie das Auswerfen einer Angelleine in eine Zukunft, in der sich ein bestimmtes ‘Etwas’ befindet. Dann gehen Sie aus dem Weg und lassen den Köder von der Strömung an die exakt richtige Stelle treiben. Wenn Sie cyclen, werden Sie von einer wundersamen, unbekannten Kraft in eine Zukunft gezogen, die Sie für erstrebenswert halten.”

– Prof. W. Bengston

Wie vorher schon angedeutet, haben Sie mit dieser Methode ein unglaublich effektives Manifestationswerkzeug an der Hand, das Sie sich – einmal implementiert – aus Ihrem Leben nicht mehr “wegdenken” wollen. Wie Aladin reiben Sie die Wunderlampe und wecken dadurch einen wohlmeinenden Geist in der Flasche. Der Geist kann aber nur effizient arbeiten, wenn der Verstand zur Seite tritt. Dieses Prinzip ist auch für das Erreichen eines Heilungseffektes absolut essentiell. Keinesfalls ist es hilfreich, sich auf seine heilerischen Fähigkeiten zu konzentrieren oder andere derartige Rituale durchzuführen.

Bengston legte, als er noch Menschen behandelte, gerne mal Rockmusik auf und unterhielt sich mit seinen Patienten über Politik, was diese nicht selten irritierte. Aber Cycling ist eben neben den meisten anderen Tätigkeiten möglich, so wie Sie auch Autofahren und sich gleichzeitig mit Ihrem Beifahrer unterhalten, Radio hören oder Erdnüsse naschen können.

Bezüglich der Behandlung anderer Personen gibt es laut Bengston nur ein wichtiges Dogma:

“Seien Sie spielerisch. Vermeiden Sie Rituale.”

 

Der Patient kann vor Ihnen sitzen oder liegen. Während Sie cyclen, lassen Sie Ihre Hände in zehn oder zwanzig Zentimetern Abstand seinen Körper entlang gleiten. Wenn Sie sensitiv sind, werden Sie manchmal eine heiße Stelle finden. Dies ist der Punkt, über dem Sie dann Ihre Haupthand – in den meisten Fällen wird es die linke sein – für den Verlauf der Session halten. Sollten Sie aber gar nichts spüren, ist das auch kein Problem. Im Labor zeigte sich, dass Sensitive genauso gut heilen wie “energetische Pflastersteine”. Auch die behandelte Person registriert bisweilen etwas wie einen “Wasserstrahl”, manchmal jedoch auch überhaupt nichts.

Wie lange soll eine Behandlung dauern? Dies ist höchst unterschiedlich. In dem einen Fall schaltet der Energiefluss, der durch das Cyclen in Gang gebracht wird, nach 10 oder 15 Minuten einfach ab. Im anderen Fall absorbiert der Behandelte die offerierte Energie für Stunden. Sollte sich das Gefühl für den Energiefluss anfangs bei Ihnen noch nicht wirklich einstellen (oder Sie ein energetischer Pflasterstein sein), dann behandeln Sie einfach für 30 Minuten pro Sitzung. Eine sehr kranke Person wird täglich behandelt werden wollen, bei anderen reicht eine Sitzung pro Woche.

Ein Patient könnte sich aber auch an einem anderen Ort befinden. In diesem Fall legen Sie ein Foto der Person in Ihre dominante Hand (meist die linke), eventuell auch noch eine Haarprobe. Dann cyclen Sie drauf los.

Es gibt zwei Wege, Cycling als Selbstheilungsmethode einzusetzen: Der erste ist das Cycling selbst. Ein Bild auf der Liste zeigt Sie als völlig gesunde Person bei Ihrer Lieblingsbeschäftigung. Sie können übrigens natürlich demselben Anliegen auch mehrere Bilder widmen, diese zählen auf der Liste dann allerdings nur als ein einziger Punkt.

Zweitens gibt es die Möglichkeit, Materialien mittels Cycling “aufzuladen”. Als Medium können Sie entweder Wasser nehmen, das Sie in einem Glas oder einer kleinen Flasche mit Ihren Händen aufladen während Sie cyclen. Baumwollwatte funktioniert ebenfalls exzellent. Sie hat den Vorteil, dass sie leicht am Körper anzubringen ist und so viele Stunden wirken kann. Außerdem lässt sie sich gut lagern und bei Bedarf auch verschicken. Wenn ich hier von “Aufladen” oder “Energetisieren” schreibe, dann beachten Sie bitte Folgendes: Ich verwende den Begriff in Ermangelung einer besseren Beschreibung. Bengston hat mit diversen hochmodernen Messgeräten versucht, einen Unterschied zwischen geladener und ungeladener Baumwolle zu messen, was allerdings bis heute nicht gelang. Dass es jedoch einen Unterschied geben muss, wird im Labor folgendermaßen sichtbar: In einem Reagenzglas befinden sich kranke Zellkulturen in einer Flüssigkeit, in der sie sich bewegen können. Jetzt bringt man geladene Watte an einer Seite des Reagenzglases an. Die Zellen beginnen, in Richtung Watte zu “schwimmen”. Bei ungeladener Watte ist diese Reaktion nicht zu beobachten.

Abschließend nochmals der wichtige Hinweis, dass Sie andere Personen nur dann auf Ihre Cycling-Liste setzen bzw. behandeln dürfen, wenn Sie die ausdrückliche Zustimmung von der Person dafür haben. Cyclen Sie nie für jemanden aus Mitleid, oder “weil es doch nur zu ihrem/seinem Besten ist.” Dies würde eine Einmischung in einen fremden Lebensplan mit entsprechenden unerwünschten Implikationen darstellen.

Bitte beachten Sie: Um das Cycling erfolgreich einsetzen zu können, müssen Sie es richtig machen. Die hier zur Verfügung gestellten Informationen sollen zunächst einmal helfen herauszufinden, ob diese Technik etwas ist, mit dem Sie sich anfreunden können. Um die Methode von Grund auf richtig zu erlernen, empfehle ich das mehrstündige Video Training der Selfhealing Academy (auf deutsch) oder das entsprechende Audio Programm von W. Bengston (auf englisch).
Den Link dazu finden Sie am Ende dieses Dokuments.

 

Persönliche Erfahrungen des Autors mit der Cycling-Methode

Im Jahre 2016 wurde meine Freundin Od auf Koh Samui von einem Wagen niedergestoßen, während sie auf ihrem Roller unterwegs war. Sie erlitt schwere Hirnblutungen und überlebte den Unfall nur ganz knapp. Die nachfolgenden Untersuchungen ergaben, dass sie – sehr wahrscheinlich seit ihrer Geburt – an einer seltenen AVM (Arterio-Vaskuläre-Malformation) leidet. Diese verhindert, dass diejenigen Teile des Gehirns, die für das Kurzzeitgedächtnis und die räumliche Orientierung zuständig sind, ausreichend durchblutet werden und somit nicht normal funktionieren. Auf einem MRT Scan sieht die AVM aus wie ein Hirntumor. Es handelt sich jedoch um ein “aufgeblasenes” und entsprechend dünnwandiges Blutgefäß-Gewirr, das leicht reißen kann und in ihrem Fall beim Unfall auch gerissen ist. Deshalb litt sie danach unter schweren Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der räumlichen Orientierung. So fand sie oft den Heimweg nicht mehr, obwohl sie nur einen Kilometer von zuhause entfernt war, oder vergaß ihren eigenen Sohn im Supermarkt und fuhr alleine los. Diese Verwirrtheitszustände machten sie im Grunde mit nur 32 Jahren zu einem Pflegefall. Und dass sich nach dem Unfall auch noch eine Epilepsie ausbildete, verkomplizierte die Situation zusätzlich.

In einem Land wie Thailand ist es leider nicht so, dass man in einem solchen Fall irgendeine Art staatlicher Hilfe bekommt. Sowohl die Pflege und Betreuung, als auch die Kosten für die recht teuren Medikamente und Untersuchungen, müssen aus eigener Tasche finanziert werden. Zur genau dieser Zeit bekam ich auch große Schwierigkeiten mit der lokalen Mafia auf Koh Samui, die viele der etablierten Inselbusinesses unter Druck setzten. Als ob dies nicht genug wäre, beschloss meine Ex Frau mit unserer gemeinsamen Tochter an einen 1000 km entfernten Ort zu ziehen, ohne mir etwas über den Zeitpunkt und den neuen Aufenthaltsort zu verraten.

Ich gebe gerne zu, dass die Grenze meiner emotionalen Belastbarkeit zu diesem Zeitpunkt sehr deutlich spürbar überschritten war. Es blieb mir nichts anderes übrig, als eine unkonventionelle Situation mit ebenso unkonventionellen Methoden zu wandeln.

Um es kurz zu machen: Ich zog in eine andere Stadt, startete ein neues Business, fand meine Tochter wieder und fing an, das Bengston Cycling zu lernen. Ich hatte keine Ahnung, ob ich damit meiner Freundin helfen konnte, es war aber keine andere Lösung in Sicht und ich hatte nichts zu verlieren.

Etwa 3 Monate nachdem ich angefangen hatte, ihr die Hände aufzulegen und dabei zu ‘Cyclen’, machten sich Fortschritte bemerkbar. Od war aktiver und vergaß weniger. Der größte Fortschritt zu diesem Zeitpunkt war, dass ihre Migräneattacken mit dem Auflegen “imprägnierter” Baumwollwatte sehr schnell verschwanden. Wir gingen dazu über, diese Baumwoll-Pads jeden Abend mit einem Stirnband an den Schläfen zu befestigen, sodass sie die ganze Nacht wirksam waren. Jetzt ging es wirklich bergauf. Welch durchschlagenden Erfolg wir schon erreicht hatten, machte sich bemerkbar, wenn sie das Auflegen der Pads einmal ein, zwei Nächte vergaß. Sofort traten die demenzartigen Symptome wieder häufiger auf und sie war emotional und psychisch wesentlich instabiler. Nach einem Jahr Behandlung erscheint Od für eine außenstehende Person völlig gesund.

Nachdem also die durch das Bengston-Cycling geladenen Baumwoll-Pads offensichtlich tatsächlich hochwirksam waren, fing ich an, diese im Familien- und Freundeskreis zu verteilen. Es gab ein paar kleinere und auch einige größere Erfolge, auf die ich aber hier nicht näher eingehen will.

Mittlerweile konnten wir die Menge der Epilepsie-Medikamente, die meine Freundin täglich einnehmen muss, um 40% reduzieren, ohne dass es zu Anfällen kommt. Wohlgemerkt, die einzige Behandlung, die wir einsetzen, ist das Bengston-Cycling. 

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