kraft der 8 Methode

Die „Kraft der 8“ Methode von Lynne McTaggart

In ihren 30er Jahren begab sich die US-Amerikanische Journalistin Lynne McTaggart wegen Wirbelsäulenproblemen und einer Candida-Infektion in ärztliche Behandlung. Sie wurde mit Aussagen wie ‘Sie sind Kandidatin für eine Hüftoperation.”, oder “Das wird ein langer und schmerzvoller Weg.” oder: “Sie haben Skoliosis, das ist leider unheilbar.” konfrontiert. Alles Vermutungen, die sich im Nachhinein als falsch herausstellten, sie aber in ein tiefes Loch stürzen ließen. Bei anderer Gelegenheit hörte sie physiotherapeutisches Personal sagen: “Mal sehen, ob sie nach dieser Übung immer noch lahmt.” Sie spürte so am eigenen Körper, welch destruktive Wirkung solche Äußerungen und Urteile von Leuten haben, “die es ja wissen müssen”.

Wie belastend der Nocebo Effekt für viele Patienten ist, kann hier nachgelesen werden.

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Lynne McTaggart ließ sich jedoch von den gehörten Aussagen nicht weiter irritieren und suchte sich Ärzte und Therapeuten, die ihren Problemen mit einer positiven und aufbauenden Haltung begegneten, und konnte ihre Leiden in verhältnismäßig kurzer Zeit erfolgreich therapieren.

Sie erfuhr also am eigenen Körper sowohl, was kontraproduktive Äußerungen in einem Menschen anrichten können, als auch das Gegenteil davon.

Ganz Journalistin begann Sie sich nun für die physischen Auswirkungen von Gedanken im Allgemeinen zu interessieren.

Es folgten jahrelange, intensive Recherchen, die McTaggart tief ins Innere von Quantenphysik, Hirnforschung, Soziologie, Psychologie und die Erforschung von PSI-Phänomenen führten. Sie betont selbst immer wieder, dass es für sie als Nicht-Wissenschaftlerin oft ungeheuer schwierig war, die Zusammenhänge zu verstehen und den Wissenschaftlern, die sie auf der ganzen Welt besuchte, fachlich zu folgen. Obwohl ihre Bücher den Anspruch haben, genau diese Zusammenhänge für jedermann verständlich darzulegen, also beispielsweise zu erklären, warum Geistheilung über Distanzen funktioniert und was das Nullpunkt-Feld dabei für eine Rolle spielt, musste sie dennoch einige Kritik für Teile der beschriebenen Fakten einstecken, vor allem von denjenigen Vertretern der Forschung, die die Quantenphysik nicht als Brücke zwischen Spiritualität und Wissenschaft verstanden wissen wollen.

In ihrem Buch “Das Nullpunkt Feld” versucht sie herauszuarbeiten, dass die Menschheit gerade dabei ist, in ein neues Paradigma überzutreten: Die alte Wahrnehmung war, dass der Mensch im Grunde eine in sich eigenständige Maschine ist, die sich ausschließlich durch Gene und chemische Vorgänge definiert, im Grunde aber abgetrennt von allem anderen ist. Das neue Paradigma lautet: Wir sind Teil eines gigantischen Feldes, das aus pulsierender Energie besteht, das alles einschließt und auf subatomarer Ebene alles verbindet. Sie postuliert dieses pulsierende Energiefeld als zentralen Antrieb für das menschliche Bewusstsein und als Indiz, dass die Grenzen zwischen “Ich” und “Nicht-Ich” in Wahrheit verschwommen sind.

“Die fundamentalste Erkenntnis war jedoch der Nachweis, dass wir alle durch das Grundgerüst unserer Existenz (=Nullpunkt-Feld) miteinander und mit der Welt verbunden sind. Durch wissenschaftliche Experimente war bewiesen worden, dass es so etwas wie eine Lebenskraft geben kann, die durch unser Universum strömt, was verschiedentlich als kollektives Bewusstsein oder, in der Sprache der Theologien, als Heiliger Geist bezeichnet worden ist.  Es gab nun eine plausible Erklärung für all das, woran die Menschheit seit Jahrhunderten geglaubt hatte, ohne dafür solide Beweise oder angemessene Belege zu haben, von der Wirksamkeit alternativer Heilverfahren oder sogar von Gebeten, bis hin zu einem Leben nach dem Tod. ”
Aus dem Buch “Das Nullpunkt Feld” von Lynne McTaggart

Lynne McTaggart war besessen von der Frage: Wenn wir alle verbunden sind, wie stark ist dann die Kraft einer Intention, die von einer Gruppe zeitgleich und fokussiert abgeschickt wird?

Seit zwei Jahrzehnten forscht sie in Kooperation mit Wissenschaftlern selbst aufwendig dazu, teilweise mit tausenden von Teilnehmern, die bei ihren Intentionsexperimenten, mal online, mal durch physische Treffen versammelt, mitmachen. Ihre Versuche drehten sich ursprünglich um das Zusammenwirken möglichst großer Gruppen, um eine messbare Wirkung von bewusst gerichteter Intention zu produzieren, etwa auf Pflanzenwachstum, die Reinigung von verschmutztem Wasser, aber auch Effekte auf menschliches Verhalten.

McTaggart findet die „Kraft der 8“

Bei einem Workshop mit mehreren hundert Teilnehmern wurden Kleingruppen gebildet, innerhalb derer versucht wurde, Heilungsintention an eines der Gruppenmitglieder zu senden.

So kam heraus, dass sich etwa acht Personen ideal dafür eignen, über konzertiert gerichtete Intention Heilungseffekte zu generieren, und zwar mitunter dramatische.

Der Begriff “Kraft der 8” war geboren, und dies ist auch der Titel vom McTaggarts letztem Buch. Die Technik wurde mittlerweile über zehn Jahre tausendfach rund um den Globus eingesetzt, und zahlreiche anekdotische Erfolge scheinen die Vermutungen McTaggarts zu bestätigen.

Heilungserfolge durch eine „Kraft der 8“ Session folgen keinem bestimmten Muster. Mal gibt es einen Sofort-Effekt in nur einer einzigen Sitzung, dann wiederum tritt Schritt für Schritt Besserung ein. In jedem Fall gibt es signifikante Erfolgsstories, von denen einige weiter unten im Detail beschrieben werden.

Zur Durchführung einer „Kraft der 8“ Session müssen sich in etwa 8 Personen zusammenfinden. Es kann ein physisches Treffen sein oder ein virtuelles, in dem die Teilnehmer nur über Videotelefonie verbunden sind. Die Zahl acht gilt als Richtwert, die Prozedur funktioniert auch mit einigen Personen mehr oder weniger.

"Kraft der 8"
Kraft der 8 Sitzung in der Praxis

Ablauf einer „Kraft der 8“ Sitzung

  • Eine Person aus der Gruppe mit einem Heilungsbedarf wird als Intentionsempfänger bestimmt.
  • Man definiert die heilende Intention in schriftlicher Form. Sie muss präzise beschreiben, was geheilt werden soll, bzw. wie man sich den künftigen Idealzustand der Person vorstellt.
  • Es folgt der sogenannte “Power Up”-Prozess, der dazu dient, dass die Teilnehmer ihre Herzenergie aktivieren und sich bemühen, eine Art energetischen Gleichklang innerhalb der Gruppe beispielsweise durch Atemübungen zu erreichen.
  • Anschließend wird die zuvor formulierte Heilungsintention von jedem Gruppenmitglied für etwa 10 Minuten still an den Empfänger gesandt, wobei die Teilnehmer, so sie physisch versammelt sind, Hände haltend einen Kreis bilden.
  • Danach tritt man aus dem meditativen Zustand wieder heraus und reflektiert das Erlebte sowohl aus der Sicht der Sender als auch des Empfängers. Oft wird von einem spürbaren Kribbeln, der Wahrnehmung von Wärme und anderen physischen Empfindungen berichtet.
  • Es ist auch möglich, die Intention so auszurichten, dass dem Patienten die Ursache für seine Disharmonie bewusstwird, und solcherart zu ermöglichen, dass diese durch verändertes Verhalten aufgelöst wird.

Es gibt authentische Berichte von „Kraft der 8“ Teilnehmern, die Erfolge auf den verschiedensten Ebenen vermelden. Die Bandbreite reicht von der Auflösung eines finanziellen Engpasses, über neu inspirierte Beziehungen bis hin zur Heilung von langwierigen chronischen und teilweise schweren Erkrankungen.

Der wahrscheinlich noch überraschendere Faktor ist, dass auch die “Sender” umfassend von der Prozedur profitieren. Es scheint also einen Rückkopplungseffekt zu geben, nach dem Motto: „Was Du aussendest, kommt zu Dir zurück, und zwar in verstärkter Form“.

„Kraft der 8“ Fallbeispiele

Fallbeispiel 1: Lisa, 44, litt seit ihrem siebzehnten Lebensjahr an den Folgen eines Gendefekts namens Alpha-1-Antitrypsin-Mangel, der unter anderem auch pathologische Veränderungen in der Leber hervorruft, ein Krankheitsprozess, den die konventionelle Medizin nur verzögern, aber nicht heilen kann. So wurde ihr eine Lebertransplantation in Aussicht gestellt. Nachdem die jährliche Leberbiopsie 2017 wieder einmal eine Verschlechterung des Lebergewebes zeigte, beschloss Lisa, Teilnehmerin einer „Kraft der 8“ Gruppe in England zu werden, die sie dann auch wöchentlich besuchte. Als Lisa als Empfängerin an der Reihe war, spürte sie physische Veränderungen, die im Bereich der Leber stattfanden. Diese setzten sich noch eine ganze Weile nach der Sitzung fort. Die darauffolgende Biopsie 2018 zeigte dann, dass ihre Leber wieder normale Werte zeigte, eine weitere Behandlung also nicht mehr nötig war. Auf YouTube schildert sie (auf Englisch) ihre Krankheit sowie den Heilungseffekt, den sie durch die „Kraft der 8“ Gruppe erfuhr: https://youtu.be/sx5nQMzGCiI

Fallbeispiel 2: Wess, 69, wurde in seinem 19. Lebensjahr zum Vietnam-Krieg eingezogen. Er war gerade dabei, ein Universitätsstudium zu beginnen und sein Leben war voller Hoffnungen und Träume. Von diesen blieb nach seiner Rückkehr aus dem Krieg nichts übrig, stattdessen litt er – wie so viele Veteranen – an einer chronischen Depression, die 40 Jahre anhielt. “Mein Leben drehte sich auch nach dem Krieg nur um das nackte Überleben.”
2018 wurde Wess Mitglied einer „Kraft der 8“ Gruppe und war dort nur ein einziges Mal und dann auch nur als Sender, aktiv. “Während der Sitzung spürte ich: Hier passiert etwas, da war plötzlich ein Energiefluss durch meine Hände und die Vibrationen im Raum veränderte sich merkbar. Eine ganz besondere Atmosphäre breitete sich aus.”  Am nächsten Tag wachte Wess auf und seine Depression war wie weggeblasen. Er fühlte sich durch und durch positiv gestimmt und voller Tatendrang. 40 Jahre hatte er einen derart lebensbejahenden Seinszustand nicht mehr erlebt. “Mit 69 fange ich nochmals ein neues Leben an.”
Die vollständige Geschichte, von Wess persönlich erzählt, finden Sie hier (in Englischer Sprache): https://youtu.be/JqxhUDGCBU8

Fallbeispiel 3: Hier geht es um Maya, professionelle Tänzerin und Tanzlehrerin aus England, die im Januar 2019 aufgrund einer, wie die Ärzte es nannten „funktionellen Nervenstörung“ plötzlich nicht mehr gehen konnte. Sie musste über Wochen wieder gehen lernen, nur um im März aufgrund eines Wiederauftretens des Symptoms erneut an den Rollstuhl gefesselt zu sein. Dann wiederholte sich das Spiel nochmals im Juli. Im August besuchte sie eine Veranstaltung von Lynne McTaggart, an deren Ende eine „Kraft der 8“ Sitzung durchgeführt wurde. Maya wurde als Empfängerin der Gruppenintention ausgewählt. Sie berichtet: „Ich war überwältigt vor Dankbarkeit dafür, dass so viele Menschen mich in ihrer Intention wieder tanzen sahen. Die Dankbarkeit war als intensiver Energiefluss spürbar und ich hatte den Impuls, diesen einerseits anzunehmen und andererseits an ein Familienmitglied weiterzuleiten, das an einer Krebserkrankung leidet. Nach der Session wurde ich von Lynne aufgefordert‘ mitzuteilen, was ich empfand. Als ich das Mikrophon in die Hand bekam, fühlte ich, ich sollte aufstehen, was ich dann auch tat, und zwar ohne jegliche Hilfestellung. Dies wäre noch vor der Sitzung undenkbar gewesen. Maya hatte bis dato (Dez. 2019) keine Rückfälle mehr. In diesem  Videobericht schildert sie die Geschehnisse: https://is.gd/zkrTnl

Wie sind solche wundersamen Effekte zu erklären?

  • Die Teilnehmer berichten über einen veränderten Bewusstseinszustand, der sich während der Session ausbreitet. Hirnstrommessungen zeigen, dass dieser veränderte Bewusstseinszustand dem ähnelt, was Sufi- oder Buddhistische Meister während tiefer Versenkung erfahren, wenn sich die Grenze zwischen ihnen und dem Rest der Welt aufzulösen beginnt. Als „Kraft der 8“ Gruppenmitglied hat man auf diese Bewusstseinszustände jedoch sofort und ohne jahrelanges Training Zugriff. Sie scheinen sich durch die gemeinsame altruistische Ausrichtung zu ergeben.
  • Der Aspekt des Altruismus ist von großer Bedeutung. Wieder und wieder erzählen Teilnehmer, die nur als Sender tätig waren, von plötzlichen Verbesserungen in ihrem Leben. Speziell Menschen mit langwierigen Leiden erfahren deutliche Heileffekte, die sich allein durch das Richten von Heilintention auf andere ergeben.
  • Als einen möglichen zentralen Einflussfaktor bringt McTaggart den Vagus-Nerv ins Spiel. Dies ist der größte Nerv im Körper, er verbindet alle inneren Organe mit dem Gehirn und ist auch für das Herunterfahren des “Kampf- oder Fluchtreflexes” zuständig, also dafür, dass sich der Körper und seine inneren Organe umfassend entspannen, also Blutdruck und Herzfrequenz reduziert werden. Zusätzlich justiert der stimulierte Vagus Nerv den Hormoncocktail so ein, dass Zellregeneration, Sauerstofftransport und Gehirnaktivität optimiert werden. 
  • Das Werk Lynne McTaggarts dreht sich im Wesentlichen darum, zu zeigen, dass Gedanken Kräfte sind, wodurch wir uns dadurch permanent gegenseitig beeinflussen. Außerdem hat McTaggart über Jahre herausgearbeitet, dass das menschliche Gehirn in der Lage ist, Informationen aus einer Art Quantenfeld zu beziehen, durch das wir alle miteinander verbunden sind, wodurch Phänomene wie Intuition, Telepathie oder Geistheilung erklärbar werden.
  • Eine gewagte These, die übrigens nicht nur von McTaggart und den von ihren zitierten Forschern vertreten wird, ist, dass unser Bewusstsein nicht im Gehirn, sondern in eben diesem Quantenfeld angesiedelt ist. Nach dieser These würde das Gehirn eine Art Empfänger sein, der Informationen aus dem Nullpunktfeld “herunterlädt” und für unsere Sinne aufbereitet, aber gleichzeitig auch alle Gedanken und Gefühle dorthin zurücksendet.
  • Die „Kraft der 8“ Prozedur, also das gemeinsame, gezielte Fokussieren auf ein erwünschtes Ergebnis, scheint eine Art Turbo Effekt zu generieren. Der Einfluss der Gruppe ist also wesentlich stärker als der aller Einzelmitglieder.
  • Die Teilnahme an einer „Kraft der 8“ Sitzung bedeutet, dass man Teil einer Gemeinschaft wird. Gemeinschaftliche Aktivitäten haben grundsätzlich positive Auswirkungen auf das Immunsystem. Dass unter Umständen alle anderen Teilnehmer der Gruppe ebenfalls irgendeine Art Leiden mit sich herumschleppen, verstärkt den Gemeinschaftseffekt weiter. McTaggart hat herausgefunden – und dies deckt sich mit den Erkenntnissen anderer in diesem Bereich Forschender – dass ein Heilungseffekt besonders stark ausfällt, wenn alle Teilnehmer der Gruppe an der gleichen Krankheit leiden.
  • Während des Sendens der Intention berichten die Teilnehmer von einem Phänomen, das man als Auflösen der Grenzen zwischen “Ich” und “Nicht-Ich” beschreiben könnte. Man nimmt sich in diesem Moment als eine verbundene Einheit wahr.
  • Der als “Helper‘s High” bekannte Zustand, also die Freude und Ekstase darüber, jemandem profund helfen zu können, ist ein wichtiger Faktor für die eigene Genesung. Dies wird gezielt auch in Gruppen wie den Anonymen Alkoholikern eingesetzt, wo jeder Teilnehmer die Aufgabe bekommt, einem anderen Mitglied als Mentor beizustehen. Es gibt Grund zur Annahme, dass auch der Helper‘s High Effekt sich durch die “Gemeinschaft der Wohlmeinenden” noch verstärkt.
  • Positive Bilder bewirken die Ausbildung entsprechender neuronaler Bahnen. Gehirnforscher vermuten, dass, selbst wenn diese Bilder auf andere gerichtet werden, auch im Gehirn des Senders entsprechende Vernetzungen gebildet werden

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